25 Jahre Tennis in Stetten - eine Geschichte der besonderen Art.

Mit einem Jubiläumswochenende feierten wir dieses schöne Ereignis am Rande des Leinbachs.

Vertreter örtlicher Vereine, Vorstände der Nachbarclubs, Nachbarn, Bürgermeister Hauser und Stadträte und viele unserer Mitglieder bildeten einen schönen Rahmen des Festabends.

Vorstand Ewald Pleiß konnte immerhin 22 Mitglieder für 25-jährige Mitgliedschaft ehren. Gründungsmitglieder und Beitritte im Gründungsjahr standen auf der Bühne. Mit einer individuellen TC-Stetten-Uhr und einer Urkunde dankte er für langjährige Treue. Ein Hauch von Tennis lag in der Luft - hingen doch historische Tennisschläger und hunderte von Tennisbällen in den Tennisnetzen am Zelthimmel.

Wie hieß es im Vorfeld.....wir haben schon manchen Sturm überstanden.....Petrus forderte dann am Samstag nochmals zum Sturmduell heraus, musste sich jedoch geschlagen geben, da wir dann im Tennisheim eine tolle Party feierten.

Nach Weisswurstfrühstück und Mittagessen boten wir Gelegenheit zum Schnuppern, was besonders ausgiebig von der örtlichen Jugend genutzt wurde und vielleicht entwickelt sich daraus das eine oder andere Tennistalent. Georg Landauer demonstrierte einen Trainingstag, Daniel und Alessandro boten ein interessantes Junioren-Match.

Wir bedanken uns.........

- bei den Gästen für die Gastgeschenke
- für den Besuch aus der Bevölkerung
- bei den Inserenten in der umfangreichen Festschrift - noch vorrätig
- für jedwede Unterstützung
- für die Hilfe der Mitglieder der Stettener Vereinsgemeinschaft
- beim harten Kern der Mitglieder für die tagelange Arbeit - Jutta, Henner, Helmut und Alex an vorderster Front, und auf Helmut, Gisela, Claudia, Armin, Jochen und Kersti, Hans, Uwe, Gudio uvm konnte man zählen.

Danke an alle aus dem großen Team.

 

 

Folgende Gründungsmitglieder sind auch heute noch dabei und überwiegend aktiv:

Wolfgang Haagen, Hans-Georg und Sonja Hallner, Jens Hopp, Rudi Hopp, Otto Joch, Heinz Jung, Peter Kossek, Ewald und Martina Pleiß, Walter Schmierer, Herwig und Sabine Schneider, Rüdiger Schoch, Ingrid Schuster, Annegret und Johannes Stöcker, Martin Vutuc, Gerhard und Sonja Weissert, Marco Weissert und Otto Würz.

 


Chronik

 

Chronik des Tennisclubs Stetten am Heuchelberg eV (ehemals TSV Stetten - Tennisabteilung) verfasst zum 75-jährigen Jubiläum des TSV Stetten von E.Pleiß und aktuell ergänzt

Als sich im Jahre 1981 auch in Stetten die Begeisterung für das faszinierende Spiel mit dem gelben – damals noch weißen – Filzball entfachte, konnte man noch nicht ahnen, dass dieser Sport in diesen knapp 20 Jahren auf allen Ebenen, im Spitzensport, im Leistungssport und auch im Freizeitbereich so stark Fuß fassen würde. War das Tennis in der Vergangenheit noch in vielen Vereinen etwas Feineres, hat er sich inzwischen zu einem Breitensport entwickelt. Die Öffnung der Vereine in diese Richtung wurde geradezu herausgefordert durch den Boom, den Mitte der 80er Jahre Boris Becker und Steffi Graf durch Erfolge, Begeisterung, Einsatz und auch persönliche Ausstrahlung auslösten. Land auf, Land ab reizte es plötzlich, ebenfalls sein Geschick mit dem großen Schläger zu probieren und die Idole nachzuahmen. Auch wenn in den letzten Jahren die beiden wohl bedeutendsten Tennis-Persönlichkeiten das Racket aus der Hand legten, wird sich an der Attraktivität des ehemals gänzlich weißen Sports sicher wenig ändern.

Auch die Tennisabteilung des TSV Stetten profitierte sicher, vielleicht unbewusst, von diesem Trend. Zählt die weitestgehend selbständig agierende Abteilung doch inzwischen über 160 Mitglieder, von denen rund 75% auch tatsächlich den Sport ausüben.

Im August 1981 wurde die Abteilung gegründet. Keine konnte die oben beschriebene Entwicklung ahnen. 2 Plätze wurden gebaut. Duschen wollte man sich im TSV-Sportheim und auch der gesellige Teil des Sports sollte sich hierher orientieren. Doch schnell erkannte man, dass Tennis vom Ablauf des Spielbetriebs wesentliche Unterschiede zu vielen anderen Sportarten aufweist. Die Geselligkeit pflegt man, während andere auf dem roten Sandplatz spielen, man will dabei sein, wie es bei den Vereinskameraden läuft. Die Punktspiele ziehen sich oft über mehr als 5 Stunden hin, und die Bewirtung sollte schnell und unkompliziert laufen. So entschloss man sich, nachdem zwischenzeitlich auch bereits der 3. Platz angelegt war, in das verbleibende Dreieck zwischen Bach und Sportgelände ein Tennisheim zu bauen. Nach Verwerfen einiger Planstudien trat ein Glücksfall ein. Kurzfristig konnte ein sehr gut erhaltener ehemaliger Schulpavillon kostengünstig erworben und auch in wenigen Wochen erstellt werden. Somit hatten wir nun ein eigenes, ebenso wie die gesamte Platzanlage, aus eigenen Mitteln der Tennisabteilung finanziertes Tennisheim. Die großzügige Raumregelung bietet neben Duschen und Umkleideräumen, einem Jugendzimmer einen gemütlichen Gastraum, der mit einer Kapazität von rund 60 Personen auch gerne für Festlichkeiten genutzt wird. Das Tennisheim wird in lobenswerter Weise tagtäglich durch die Mitglieder bewirtschaftet, die Plätze werden Jahr für Jahr in mühsamer Eigenarbeit renoviert und trotzdem bleibt noch viel Zeit zum eigentlichen Tennisspiel.

Georg Landauer, brachte als erfahrener Spieler bei TA Leingarten sein Wissen in der Gründungsphase ein und fungierte als Abteilungsleiter. Nach einem Wechsel in der Führungsspitze übernahm Gerhard Schehrer dieses Amt, der zusammen mit dem technischen Leiter Karl-Heinz Blechschmitt das Projekt Tennisheim in den Jahren 1986 bis 1990 vorbildlich und mit viel Einsatz durchzog. Der sehr hohe Arbeitseinsatz einiger Mitglieder, die teilweise in den Jahren des Clubheimbaus über 200 Stunden für den Verein leisteten, sei hier nochmals lobend erwähnt.

Von 1990 bis 1999 führte Ewald Pleiß, unterstützt von einem aktiven Führungsteam, die Regie in der Abteilung Tennis im TSV. Die Jugendarbeit ist auch bei uns ein wichtiger Schwerpunkt. In den Sommermonaten werden rund 45 Jugendliche betreut und von qualifizierten Trainern geschult und trainiert.

Der sportliche Höhepunkt im Tennisjahr sind ohne Zweifel zum einen die Punktspiele. An rund 6-7 Spieltagen sind immerhin fast 50 Spieler im Einsatz. Fast alle Altersklassen sind mit Mannschaften besetzt: Mädchen, Knaben, Juniorinnen sowie eine Damen und eine Herrenmannschaft, des weiteren die Herren 30, Herren 40/1 und 40/2 repräsentieren Stetten in der ganzen Region Franken. Dazu kommen im Damen- und Herrenbereich noch einige Hobbyspieler, die (noch) nicht am Mannschaftsport teilnehmen.

Für die breite Öffentlichkeit öffnete sich die Abteilung insbesondere beim bekannten Jedermann-Turnier und dem einen oder anderen Schnuppertag. Zusammen mit dem TC Schwaigern wird im Wechsel die Stadtmeisterschaft ausgetragen, bei dem die Leistungen der Spieler sicher ein größeres Zuschauerinteresse verdient hätten.

Im Frühjahr 1999 beschlossen die Mitglieder der Tennisabteilung unter Zustimmung des TSV, den Weg in die Eigenständigkeit zu gehen und einen eigenen Tennisclub, den TC Stetten am Heuchelberg zu gründen, der seit der Jahrtausendwende als Nachfolger der Tennisabteilung den Tennissport in Stetten weiter pflegt. Dabei war es in der Führungsmannschaft und auch unseren Mitglieder ein ganz großes Anliegen, aus der bisherigen Partnerschaft eine gutnachbarschaftliche Beziehung wachsen zu lassen; Der Tenniszaun hat andere Gründe, er soll nicht als Vorhang betrachtet werden. Der gute Zuspruch veranlasste dann den neugegründeten Tennisclub Stetten am Heuchelberg, nun in voller Eigenverantwortung, zum Bau eines 4. Sandplatz-Spielfeldes. Auch damit wurden Zeichen gesetzt, dass Tennis in Stetten eine gewichtige Rolle im Freizeitangebot spielt. Der Umbau des Terrassenvordachs in Eigenregie mit Markise war ein weiterer kraftakt für die Mitglieder, ehe dann im letzten Winter in langer Samstagsarbeit das junge und junggebliebene Creativ-Team Pfiff ins Innenleben des Clubheims brachte. Alle Achtung. Mit dem Walzen-Ferrari kam 2005 dann noch ein neues Element in die Platzpflege - bombenfeste, ebene Plätze werden erstaunt oder schweigend registriert. Und auch beim ewigen Thema Platzbewässerung hat unsere Bemühung um gerechte Sportförderung bei der Stadt in dankenswerter Weise gefruchtet - ab sofort bewässern wir umweltfreundlich und kostensparend mit Quellwasser.